Mittwoch, der 18. Januar 2017

Der Monteur und sein Handy - Verbote sind möglich

18.01.2017

Gut besucht konnten die Unternehmerfrauen im Handwerk Neustadt, Wunstorf, Garbsen e.V. mit  ihrer ersten Veranstaltung in dieses Jahr starten.
Das Thema lockte auch Firmeninhaber oder Geschäftsführer in die Zuschauerreihen. Es ging um das Smartphone und die Mitarbeiter, den Umgang  mit der zukunftsorientierten Nutzung oder dem Missbrauch am Arbeitsplatz gleichermaßen. Fest steht: Für fortschrittliche Betriebe ist das Smartphone mit all seinen Möglichkeiten nicht mehr wegzudenken, andererseits kann  der Chef/die Chefin aber vom Direktionsrecht Gebrauch machen, wenn es um die private Nutzung während der Arbeitszeit geht und darf die Handy-Nutzung schlicht weg verbieten. Ohne Begründung! Hier zählen die Einwände der Mitarbeiter/innen nicht, z.B. sie müssten immer für Schule oder Kindergarten erreichbar sein, denn hier können Festnetznummern des Betriebes als Notfall-Telefon angegeben werden. Während der Arbeitspausen kann das gute Stück dann schnell auf Nachrichten etc. durchgesehen werden. Es hat aber zum Beispiel in der Hand eines Azubis während der Arbeitszeit nichts mehr zu suchen und muss in der Tasche verschwinden – wenn der Chef/die Chefin es wünscht.  Frau Rechtsanwältin Höltkemeier, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachen e.V. hat die Anwesenden kurzweilig und mit wahren Beispielen durch den Abend geführt. Ganz wichtig sei, sagte sie am Schluss, dass man die Vorteile der Nutzung im Betrieb und dem Verbot aufeinander abstimmt und es klare betriebliche Regelungen gibt, die dann aber auch konsequent angewendet werden sollten.