Wednesday, der 20. April 2016

Verhalten am Unfallort

Mittwoch, 20.04.16

Ein Unfall, ob im fließenden Verkehr, mit einem geparkten Fahrzeug oder einem Tier, ist eine Ausnahmesituation. Wie verhalte ich mich richtig? Worauf muß ich achten. Diese Fragen hat Frau POK´in Gottschalk den Unternehmerfrauen im Handwerk Neustadt Wunstorf und Garbsen anschaulich und kurzweilig erläutert. 

Die wichtigste Verhaltensmaßnahme ist, verletzten Personen zu helfen und die Unfallstelle abzusichern, d.h. sich und andere nicht zu gefährden. Die Absicherung "Warnblinklicht, Warnweste anlegen, Warndreieck in ausreichender Entfernung aufstellen" ist gerade nachts, an unübersichtlichen oder unbeleuchteten Stellen wichtig. Bei Verletzten dann erste Hilfe leisten und einen Notruf absetzen. 

Ist niemand an der Unfallstelle zu sehen (z.B. geparktes Fahrzeug beschädigt), so ist man in jedem Fall verpflichtet, eine angemessene Zeit abzuwarten (mind. 30 Minuten) und unverzüglich die Unfallbeteiligten/Geschädigten oder die Polizei informieren. Anderenfalls kann der Verstoß gegen die Warte- und Meldepflichte eine Straftat darstellen. 

Wird die Polizei nicht verständigt, sollte doch eine Beweissicherung erfolgen: Zeugendaten notieren, Unfalldaten aufnahmen, Fahrzeugspositionen durch Kreidestriche oder Fotos dokumentieren, Unfallspuren fotografieren. Im Anschluss bitte die Versicherung informieren. 

Ein Wildunfall ist in jedem Fall der Polizei zu melden. Gerade auch für die Geltendmachung des Schadens bei der Teilkaskoversicherung ist es wichtig, dass die Polizei die Lage vor Ort und Beweise (Haaranhaftungen etc.) sichert.